


Ein Vodcast mit Nathaniel Williams · EP07 | Englisch | Untertitel · DE · EN
Indem er den Grenzbereich zwischen Verbrauchertum und Spiritualität erforscht, charakterisiert Nathaniel eine neue und schon weit verbreitete Haltung zu Begegnung und wie eben diese Haltung zu Verwirrung und Zerstörung führen kann, wenn wir nicht erkennen, wo sie ihre Rechtfertigung hat. Diese neue Sensibilität für die Mitmenschen birgt ein zerstörerisches Potenzial, wenn es um den Konsum geht. Nathaniel legt nahe, dass bei der Suche nach Selbstverwirklichung durch Konsum eine fehlgeleitete spirituelle Orientierung am Werk ist, die mit einer verschwenderischen Wirtschaft, dem Fehlen von Sinn und einer fehlenden Verbindung zur natürlichen Welt zusammenhängt. Gleichzeitig können wir durch das Verständnis der bildlichen Natur, die in dieser neuen Kultur am Werk ist, eine Empfänglichkeit für die unerschöpfliche Dimension der Kultur, der Beziehungen und des Geistes entwickeln.
Literatur
Epp, Charles R. The Rights Revolution: Lawyers, Activists, and Supreme Courts in Comparative Perspective. University of Chicago Press, 2020.
McKibben, Bill. The Bill McKibben Reader: Pieces from an Active Life. St. Martin’s Publishing Group, 2008.
Schumacher, E. F. Small Is Beautiful: Economics as If People Mattered. HarperCollins, 2010.
Steiner, Rudolf. The Life, Nature and Cultivation of Anthroposophy: Letters to the Members, Volume I, 1924. Anthroposophical Society of Great Britain, 1963.
Taylor, Charles. Sources of the Self: The Making of the Modern Identity. Cambridge University Press, 1992.
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